erster gruss. ausgegraben.

November 10, 2007

Hey Leude,

jaja, die Rufe wurden lauter, aber auch eure stillen Bitten wurden erhört. Hier kommt sie nun, die Meldung.

Keiner hats erwartet, alle habens gehofft, doch ja, ich habe einen ganzen Monat überstanden, bin nun finanziell unabhaengig und auch sozial gut am Start. Auch das städtische der Stadt ist einigermassen gecheckt.

Kopenhagen ist recht international und meine Uni erst recht.

Das beste Englisch sprechen aber die Dänen, vielleicht, weil sie schon von ihrer
Sprache dran gewoehnt sinnt, dass Aussprache und Schreibweise nicht notwendigerweise zusammenhaengen. Wahrscheinlicher aber, dass sie alle Fernsehkinder sind, und, wie unsere lieben Hollaender, mit Untertiteln aufgewachsen sind.

Den Dänen hier ist das dann aber doch etwas zu viel auf einmal. Also diese ganzen Internationalen. Das sind ja eigentlich Auslaender!

Verständlicherweise.

Ich mein, muss man auch mal so sehen: Wer sich immer schon eher gemütlich im freundlichen und vertrauensvollem Umfeld seiner Freunde aufgehalten hat, sich im öffentlichen Leben auf wohlrespektierte Regeln und im Straßen- und Menschenverkehr verlassen kann, dort wo Geschmack und Stilbewusstsein anscheinend so tief sozial verwurzelt ist, dass man ganz üblicherweise seine Zeit und Konzentration in stylische Wohnungseinrichtung gesteckt hat, da hats man nicht leicht mit Leuten die da einfach so reinplatzen und mir nichts Dir nichts Privatleben teilen wollen.

Wo kommen wir denn da hin?

Sorgenfri

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