Inversionswetterlage

Dezember 23, 2007

Die unendliche Gnade des Herrn ward uns zuteil in dieser Vorweihnachtszeit. Uns armen Klimasuendern, die wir erhitzen die Atmosphaere, die wir schaenden die Seele der Erde, uns Rheinlaender Bier-seeligen!

Von oben, und in der Nacht betrachtet (aus dem Flugzeug, im Anflug auf Duesseldorf – nicht als Engel! Duh!) ward der Niederrhein in ein samtiges Fell gebettet. Man berichtet mir von famosem Schneefall von bis zu 5cm in Duisburg und im grenznahen Baarlo, wo sich Kraftwerksdampf und Kohlenstaub zu einem Winterparadies zusammenschlossen.

Am naechsten Morgen dann: Weiss. Nichts als weiss. Ein helles weiss, heller, viel heller als das gewohnte, Kopenhagen-Winter-Grau!

Vage noch zeichnen sich die altbekannten Formen des heimatlichen Umfelds ab.

Als sich der Schleier (nur langsam) lichtet, erblicken wir fantastisches: Eine Welt aus Eis und Blau – als waer es wirklich Winter!

Uns, die wir das gottgegebene Gleichgewicht des Planeten wieder und wieder vergessen, die wir uns doch mit einem schweren Klimagewissen plagen, uns schenkte der Herr die Inversionswetterlage !

2 Antworten zu “Inversionswetterlage”

  1. niels667 sagte

    Hammer!!! Geniale Bilder! Leider bin ich ein bisschen zu spät gekommen und hab diese volle Pracht nicht mehr genießen können :-( , naja aber nen bissel war noch da ;-) .
    Das erste Bild ist super!!!
    Grüße aus dem nicht mehr ganz weißen Wachtendonk ;-) .

  2. Beate sagte

    Auch wir Flachländer in Merseburg durften an diesem Wunderwinterweihnachtstraum teilhaben. Man nehme ein Braunkohlenkraftwerk… Ich habe ganz beseelt meine Kamera vollgekracht, selbst die Leute sprachen sich unterwegs ob dieses Wunders an. Fotos hat mein Allerliebster auf seiner Webseite veröffentlich: http://www.skdw.de

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